Badesalz selbstgemacht

Um dem stressigen Arbeitsalltag zu entfliehen gönne ich mir gerne ein warmes Vollbad. Mit einem duftendem Badesalz wird das Badeerlebnis dann perfekt. Eine nette Kollegin hat da wohl den selben Riecher und schenkte mir kürzlich ein selbstgemachtes Badesalz. Ich hatte davon schon gehört aber es noch nie ausprobiert. Mit dem Badesalz-Rezept meiner Kollegin habe ich mich dann daran selbst versucht.



Für das Badesalz benötigst du:
Totes Meer Badesalz (z.B. von dm)
Pflegeöl (z.B. von dm)
Kosmetikduft (z.B. von dm)
Schönes Gefäß
nach Belieben Kosmetikfarbe oder Lebensmittelfarbe

In nur 3 Schritte zum Badesalz:
1) Ich habe ca. 3  Tassen Badesalz mit 20 Tropen Kosmetikduft, 1 EL Pflegeöl und etwas Lebensmittelfarbe vermengt. Die ätherischen Öle lassen das Badesalz herrlich duften und bringen die Aromatherapie ins Badewasser. Denn viele Öle haben eine heilende Wirkung. Hier meine persönlichen Favoriten:

Eukalyptusöl
Bei Grippe oder ersten Erkältungserscheinungen schwöre ich persönlich auf ein Bad mit Eukalyptusöl. Es sorgt spürbar für ein besseres Wohlbefinden.

Lavendelöl
Entspannende, beruhigende Wirkung. Für mich das richtige Bad bei Kopfschmerzen. Auch zu empfehlen bei Stress oder Schlaflosigkeit.

Rosenöl
Ich liebe den Duft von Rosen, denn er beruhigt und entspannt. Man sagt, dass der Duft der Rose eine antidepressive Wirkung hat.

Orangenöl
Orangenöl mag ich besonders im Winter oder zur Weihnachtszeit. Ich liebe einfach den Geruch und habe gelesen, dass Orange beruhigend und krampflösend ist. Zudem ist sie gut für die Hautpflege sowie gegen Nervosität und Stress.


2) Nach Belieben kannst du auch Kräuter oder Blütenblätter dazugeben. Diese Beigabe wie z.B. Rosenblätter oder Lavendelblüten verschönern das Badesalz und schweben nachher ganz leicht im Badewasser.

3) Damit das Badesalz nicht ganz so ölig und feucht ist empfiehlt es sich das Salz in einem Glas- oder Porzellangefäß für ca. 5 Minuten bei 100 Grad in den Backofen zu geben. Das entzieht dem Ganzen etwas die Feuchtigkeit. Gebe das gut vermengte Badesalz nach dem "Backvorgang" nun abschließend in ein luftdichtes Gefäß.

Bei Hautausschlägen wie z.B. Neurodermitis:
Nebenbei beruhigt das Meersalz die Haut und lindert Entzündungen und Hautausschläge wie z.B. Neurodermitis. Hierbei spreche ich aus eigener Erfahrung und kann dies nur empfehlen. Bei mir genügt ein 10-minütiges, tägliches Baden im toten Meersalz und mein Hautbild, vor allem das Neurodermitis, verbessert sich sichtbar. Wenn es sich anbietet können auch nur einzelne Körperpartien gebadet werden wie z.B. die Hände in einem Handbad. Neigt man jedoch zu Hautirritationen empfehle ich persönlich auf Färbemittel und chemische Duftstoffe zu verzichten. Dies reizt die Haut nur unnötig.



Geschenkidee:
So ein Badesalz ist sicherlich nicht nur für den Eigengebrauch eine prima Sache, sondern auch eine tolle Geschenkidee. Wenn du es verschenken möchtest, kannst du dein Badesalz noch mit einem selbstgemachten Etikett und einem Schleifenband verschönern.

Liebste Grüße,
eure Christina

Verlinkt bei:
RUMS




Kommentare:

  1. Ich liebe Badesalz und das geht ja echt ratzefatz

    AntwortenLöschen
  2. Schade nur, dass wir keine Badewanne haben.... :(
    Lieben Gruß
    Tanja aus dem Hutzelhaus

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Christina,
    eine tolle Idee......ein schönes Geschenk.....
    Ganz liebe Grüße
    Jen

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Christina,
    Danke für die tolle Anleitung. Ich bin noch auf der Suche nach selbstgemachten Weihnachtsgeschenken und denke, dass ich Badesalz selber machen werden. Meine Mama liebt Lavendel und meine beste Freundin isst seit ich sie kenne Eukalyptus-Bomboms. Somit hab ich auch schon meine perfekten Duftrichtungen gefunden. :-)
    Liebe Grüße,
    Larissa von Braut Rezepte

    AntwortenLöschen
  5. Wie lange ist das denn haltbar?
    Ich finde keine Angabe.

    Margot

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden eurer Kommentare, in dem ihr mir eure Meinung und Anregungen zu meinem Eintrag  mitteilt. Jeder Kommentar macht mich glücklich!